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Selbstständiges Lernen nach Prinzipien der Daltonpädagogik

Selbstständiges Lernen nach Prinzipien der  Daltonpädagogik – die effektive Verbindung von eigenverantwortlichem Lernen und bestmöglicher individueller Förderung

Wir nehmen den gesetzlichen Auftrag sehr ernst, jede Schülerin und jeden Schüler individuell zu fördern. Da dies im üblichen Klassenunterricht am Gymnasium oft nur sehr schwer möglich ist, haben wir uns entschlossen, unser Unterrichtsmodell um eine weitere Säule zu erweitern: Unterricht nach Prinzipien der Daltonpädagogik. Der Grundgedanke dieser auf den reformpädagogischen Überlegungen Helen Parkhursts basierenden Pädagogik besagt, dass  das, was man sich selbstständig erschließt, länger im Gedächtnis haften bleibt, und Lernen somit erheblich nachhaltiger wird.

Seit dem Schuljahr 2009/2010 beschreiten wir diesen Weg, der uns von allen anderen Aachener Gymnasien unterscheidet, weil es diese Form des Unterrichts ausschließlich am Rhein-Maas-Gymnasium gibt. Wir knüpfen mit unserem pädagogischen Konzept an die in der Grundschule sehr erfolgreich praktizierten freien Unterrichtsformen an und haben gleichzeitig das an der Universität und im Beruf geforderte eigenständige, selbstverantwortliche Lernen und Handeln im Blick.

In den täglich in der dritten Unterrichtsstunde stattfindenden Dalton-Stunden erlernen die Schülerinnen und Schüler des Rhein-Maas-Gymnasiums neue Inhalte in den Kernfächern Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik mittels von ihren Lehrerinnen und Lehrern erstellten Themen- und Arbeitsplänen sowie passenden Kontrollinstrumenten. Sie suchen sich Fach, Raum und Lehrer/Lehrerin selbst aus und wählen, ob sie lieber allein (etwa im Raum der Stille), mit einem Lernpartner oder in der Gruppe arbeiten wollen (und so ihre sozialen Kompetenzen erweitern). Somit entscheiden sie selbst auch über ihr individuelles Lerntempo. Das vom Schüler/von der Schülerin geführte Daltonbuch dokumentiert die tägliche Arbeit in der Daltonstunde und gibt dem Lernenden, aber auch den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern Auskunft über den Stand des Lernfortschritts und das Arbeitsverhalten während der Daltonstunden.

Besonders begabte oder schnell arbeitende Schüler und Schülerinnen haben Zeit, an vertiefenden Aufgaben zu arbeiten oder sich auf Wettbewerbe vorzubereiten. Dadurch stellen die Daltonstunden auch ein wichtiges Element in unserem Konzept zur Begabtenförderung dar.

Schüler und Schülerinnen mit Förderbedarf werden phasenweise aus dem Dalton-Unterricht herausgenommen und gezielt im Einzelunterricht vom „Dalton-Lehrer“ gefördert, bis sie wieder Anschluss an das Klassenniveau gefunden haben. Somit können Daltonstunden auch als Teil unseres Förderkonzepts gesehen werden.
Der Daltonunterricht bringt drei weitere gewichtige Vorteile mit sich, die die Schulgemeinschaft mittlerweile nicht mehr missen möchte:
1.    Alle drei Klassen eines Jahrgangs befinden sich inhaltlich auf einem Stand, da sie am selben Tag dieselbe Klassenarbeit schreiben.
2.    Alle Klassen schreiben nur eine Klassenarbeit pro Woche.
3.    Alle Klassen erhalten mindestens eine Woche vor der Klassenarbeit eine Checkliste, in der die Themen und das dazugehörige Übungsmaterial  präzise aufgeführt sind.

Nicht zuletzt deswegen hat unser Daltonunterricht  u.a. dazu geführt, dass der Bericht zu der extern durchgeführten Qualitätsanalyse dem Rhein-Maas-Gymnasium bescheinigt, eines der besten Gymnasien im Regierungsbezirk Köln zu sein.

Daltonunterricht

  • Wahl von Lehrplan, Lehrkraft, Arbeitstempo in Selbstverantwortung und Selbstständigkeit
  • Jahrgangs-/Klassenübergreifender Unterricht
  • Fachraumprinzip
  • Regelmäßige Evaluation und Parallelarbeiten

Die Daltonstunde

Die tägliche Daltonstunde:
die ideale Verbindung von selbstständigem Lernen und
bestmöglicher individueller Förderung



Wir nehmen den gesetzlichen Auftrag sehr ernst, jeden Schüler/jede Schülerin individuell zu fördern. Da dies im Klassenunterricht an Gymnasien oft nur sehr schwer möglich ist, haben wir uns entschlossen, einen einzigartigen pädagogischen Weg einzuschlagen, der uns sehr deutlich von allen anderen Aachener Gymnasien unterscheidet.

Wir knüpfen in unserem pädagogischen Konzept an die in der Grundschule sehr erfolgreich praktizierten freien Unterrichtsformen an und haben gleichzeitig das an der Universität geforderte eigenständige, selbstverantwortliche Lernen im Blick. Die zwischen Grundschule und Universität liegenden 8 Jahre am Gymnasium sind ab dem Schuljahr 2009/2010 geprägt von der täglichen Daltonstunde, in der die Schüler/innen eigenverantwortlilch mit Hilfe von Themen- und Arbeitsplänen in den Kernfächern Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik neue Inhalte sich selber aneignen. Sie können dabei das Fach, den Raum und den Lehrer/die Lehrerin selber aussuchen. Sie können auch selber bestimmen, ob sie lieber allein (etwa im Raum der Stille), mit Partner oder in der Gruppe arbeiten wollen (und so ihre soziale Kompetenzen erweitern). Somit können sie also auch entscheiden, in welchem individuellen Lerntempo sie lernen möchten.
Besonders begabte oder besonders schnell arbeitende Schüler/innen werden die Themenpläne schneller bearbeiten und dann Zeit haben, individuell gefördert an vertiefenden Aufgaben zu arbeiten oder sich auf Wettbewerbe vorzubereiten.

Schüler/innen, die zeitweise Schwächen aufweisen, können anderseits phasenweise aus dem Daltonunterricht herausgenommen werden und gezielt im Einzelunterricht vom „Daltonlehrer“ gefördert werden, bis sie wieder Anschluss an das Klassenniveau gefunden haben.

Der Grundgedanke dieses reformpädagogischen Ansatzes besagt, dass selbstständiges Lernen im Effekt erheblich nachhaltiger ist. Er basiert auf den Überlegungen Helen Parkhursts, der Begründerin der Daltonpädagogik.

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