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Hausaufgabenkonzept am RMG

   Grundsätze:

  • HA tragen zur Qualitätssicherung bei, denn sie dienen dazu, im Unterricht Erarbeitetes einzuprägen, einzuüben und anzuwenden oder neue Unterrichtsinhalte der Folgestunden vorzubereiten.
  • Kinder und Jugendliche brauchen auch Zeit für sich selbst.
  • Der Hausaufgabenerlass vom 01.08.2015 gibt folgende rechtliche Rahmenbedingungen vor:

- An Langtagen (Mo,Mi,Do) dürfen keine HA für den Folgetag aufgegeben

werden.

- SuS sollen an Wochenenden und Feiertagen keine HA machen müssen.

- Die Höchstdauer der HA beträgt in den Klassen 5 bis 7 60 Minuten, in den  

Klassen 8 und 9 75 Minuten pro Tag.

  • Unser Hausaufgabenkonzept soll diese Grundsätze und Vorgaben in Einklang bringen.

 

 Lehrerinnen und Lehrer

  • treffen Absprachen zur Notwendigkeit, Art und Umfang der HA in den Fachkonferenzen
  • erarbeiten im Rahmen des Konzepts „Lernen lernen“ Methodenbausteine zum Thema HA
  • stellen HA nur funktional und – wenn möglich – differenziert nach Leistungsgruppen in den Klassen
  • notieren die HA und deren Dauer an der Tafel, und zwar rechtzeitig vor Stundenende, damit SuS noch diesbezügliche Fragen stellen können
  • geben den angemessenen Zeitumfang der HA an und tragen diesen ins Klassenbuch ein an dem Tag, an dem die HA gestellt wird
  • achten mit der Klassenleitung auf die Gesamtbelastung der HA und nutzen das Feedback von SuS und Eltern
  • kontrollieren die HA und nutzen dabei die vielfältigen Möglichkeiten der HA-Kontrolle: mit der Klasse, GA, PA, Einzelgespräch, Lösungsblätter etc.
  • würdigen und kritisieren HA pädagogisch angemessen
  • suchen evtl. den Kontakt mit der Hausaufgabenbetreuung
  • bieten Beratungsgespräche an bei wiederholt auftretenden Schwierigkeiten beim Anfertigen der HA
  • halten sich an das vereinbarte einheitliche Vorgehen bei mehrfacher Nichterledigung der HA

Schülerinnen und Schüler

  • fragen nach, falls die Aufgabenstellung unklar ist
  • tragen die HA zuverlässig in ihr Hausaufgabenheft / Daltonbuch ein
  • organisieren den Lernprozess gemäß dem Hausaufgabenmodul aus dem Konzept „Lernen lernen“
  • erledigen sorgfältig und zuverlässig ihre HA
  • versuchen bei Schwierigkeiten einen Lösungsansatz zu finden, benennen das Problem und notieren ggf. Fragen
  • teilen den Lehrenden mit, wenn sie mehr Zeit als angegeben für die HA benötigen
  • zeigen nicht gemachte HA vor Besprechung der HA dem Lehrenden an, da ihnen ansonsten ein Täuschungsversuch unterstellt wird.
  • erkundigen sich nach Fehlzeiten selbstständig bei ihrem Lernpartner oder Fachlehrer nach den in dieser Zeit gestellten Aufgaben und arbeiten diese nach. Dabei ist es sinnvoll, je nach Art und Dauer der Fachzeiten eine Absprache zur individuellen Nacharbeit mit den jeweiligen Fachlehrer/innen zu treffen.
  • nutzen die Zeit im Silentium oder in der ÜMB intensiv

 

Eltern/Erziehungsberechtigte

  • schaffen optimale Arbeitsbedingungen für ihre Kinder in Anlehnung an das Hausaufgabenmodul
  • achten auf angemessenes Arbeitsverhalten ihrer Kinder
  • würdigen die sorgfältig angefertigten Hausaufgaben ihrer Kinder
  • beraten ihr Kind bei auftretenden Schwierigkeiten, bearbeiten aber nicht selbst die Aufgaben
  • geben der Lehrkraft Rückmeldung bei häufiger auftretenden Schwierigkeiten und nehmen Rücksprache
  • geben der Klassenleitung Rückmeldung, wenn das Maß an HA häufiger überschritten wird
  • können das schulische Angebot der Hausaufgabenbetreuung (ÜMB, Silentium) wahrnehmen
  • erhalten bei wiederholter Nichtanfertigung oder unsachgemäßer Anfertigung der HA eine Mitteilung und wirken an einer positiven Verhaltensänderung ihres Kindes mit

 

Dieses von der Schulkonferenz am 25.02.2014 beschlossene und von der Schulleitung an den neuen HA-Erlass angepasste Hausaufgabenkonzept gilt verbindlich für alle LuL, SuS und Eltern/Erziehungsberechtigte ab dem 12.08.2015.

Stand: 12.08.2015

 

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