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Curricula

Die schulinternen Curricula liegen (noch) nicht vor.

Unterricht im Klassenraum



Der Unterricht im Klassenzimmer bildet den Schwerpunkt unseres nachhaltigen, viersäuligen Lernmodells. Neben lehrerzentriertem Unterricht finden sich viele schüleraktivierende und handlungsorientierte Unterrichtsformen, wie z.B. Freiarbeit, Stationenlernen, Lernen durch Lehren oder computergestützte Lernprogramme. Die Lehrerinnen und Lehrer achten sehr auf den variablen Einsatz modernster Medien und verschiedener  Sozialformen wie Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit. Eine angenehme Lernatmosphäre und eine gut vorbereitete Lernumgebung tragen wesentlich zur Effektivität dieser tragenden Säule unseres Unterrichtkonzepts bei.

Unterricht an außerschulischen Lernorten

Die Routine des Lernens im Klassenzimmer zu unterbrechen, die Schule zu verlassen, um an einem anderen Ort Neues zu entdecken und besonders anschaulich zu lernen, dies hat einen ganz besonderen Reiz für Schülerinnen und Schüler. Sie können Objekte und Lebewesen in ihrer Realität und Lebendigkeit erleben und sich damit auseinandersetzen. Sie erfahren diese in ihrer natürlichen, authentischen Umgebung und betrachten sie nicht isoliert, wie es im Klassenzimmer häufig der Fall ist. Außerschulische Lernorte ermöglichen also eine besondere Herstellung des Praxisbezugs in der Schulbildung und dies macht das Lernen besonders nachhaltig.
Diese Art des Lernens beinhaltet im Regelfall
•    eine Vorbereitungsphase, in der die Schülerinnen und Schüler mit der Lehrkraft die Tätigkeiten und das Verhalten am Lernort planen, die Lernaufgabe(n) und Fragen konzipieren,
•    eine Durchführungsphase, in der die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung der Lehrkraft die Realität am Lernort erleben, an Arbeits- und Sozialprozessen teilnehmen, Aufgaben übernehmen und sich mit den Anforderungen auseinandersetzen, Selbst- und Objektbeobachtungen anstellen, Erkundungsgespräche führen,
•    eine Auswertungsphase, in der die Lernenden ihre gesammelten Materialien und Aufzeichnungen sichten, ihre Erfahrungen reflektieren und aufgabenbezogen auswerten.
Dadurch, dass die Lernergebnisse abschließend präsentiert und in der Lerngruppe gemeinsam reflektiert werden, werden die Erträge des Lernens nachhaltig verbreitert.
Das Rhein-Maas-Gymnasium hat ein breitgefächertes Netzwerk von Kooperationspartnern gesponnen, die  dabei helfen, diese Säule des viersäuligen Lernmodells in die Praxis umzusetzen. Unsere Partner kommen aus vielen Teilen unserer Gesellschaft, z.B. aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport und Wohltätigkeit.
In der Praxis bedeutet dies, dass wir im Schuljahr über 100 solcher Exkursionen organisieren und durchführen. Diese führen zu so unterschiedlichen Zielen wie einzelnen Industrie- und Wirtschaftsunternehmen, den ortsansässigen Hochschulen, Museen und Konsulaten außerhalb Aachens, aber auch zu Zielen innerorts wie Dom, Klinikum, Nadelfabrik, Misereor, Friedhöfe, Brunnen oder die Burtscheider Fußgängerzone.

Projektunterricht

Beim Projektunterricht handelt es sich nach unserem Verständnis um eine Unterrichtsform, die Praxisbezug, Lebensnähe, Problembewusstsein, fachspezifisches und interdisziplinäres Denken sowie Selbstständigkeit und Kooperationsbereitschaft anstrebt. Diese Art des Unterrichts ist eine sehr sinnvolle Alternative und Ergänzung zu den drei anderen Säulen unseres Lernmodells und trägt in erheblichem Maße zu unserer vielfältigen Unterrichtsorganisation bei.

Gegenstand des Projektunterrichts können sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende oder schulprofilbildende Inhalte sein.

Der Projektunterricht ist gekennzeichnet durch längere, fachgebundene oder fächerübergreifende Unterrichtseinheiten, in denen der Arbeits- und Lernprozess ebenso wichtig ist wie das Ergebnis oder Produkt, das am Ende des Projekts steht.

Projektunterricht findet sich am Rhein-Maas-Gymnasium zu Beginn des Schuljahres in Form der Methoden- und Lerntechniktage sowie am Ende des Schuljahres in Form der Projektwoche und dem sich anschließenden Schulfest, auf dem die Ergebnisse der oft über 30 Projekte präsentiert werden. Daneben gibt es über das Schuljahr verteilt immer wieder Projekte wie z.B. die Europatage, an denen alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen, oder wie z.B. die einwöchige Euriade, die nur kleinere Lerngruppen besuchen. Häufig eingesetzt werden auch kürzere, nur 5 bis 10 Stunden umfassende Projekte, die in einzelnen Fächern, also fachgebunden stattfinden.

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